Wieso wollen deine Mohrrüben nicht richtig wachsen?
Mohrrüben oder auch Karotten genannt sind oft die Sorgenkinder von vielen Garten-Einsteiger. Dabei sind die bunten Rüben ziemlich simpel in der Aussaat und in der Pflege. Man muss nur wenige Tipps beachten und schon steht der dicken Ernte nichts mehr im Weg.
Tipp 1
Mohrrüben wollen alleine stehen
Mohrrüben sind Einzelgänger. Zwischen den einzelnen Pflanzen solltest du viel Platz lassen. Wenn die Saaten zu dicht beieinander ausgepflanzt wurden, werden sich die Karotten nicht richtig entwickeln.

Lernen von den Profis. Hannes von Rankwerk auf dem Mohrrüben-Hof zur Ernte
Tipp 2
Mohrrüben brauchen speziellen Boden
Möhren brauchen einen altgedüngten und ruhigen Boden. Das bedeutet, dass der Boden eine Ruhepause nach der letzten Ernte aus dem gleichen Boden braucht. Am besten funktioniert es, wenn man bei der Ernte der Vorgängerpflanze direkt den Boden düngt und ihn dann für einige Wochen ruhen lässt. Dann ist er perfekt für Karotten.
Tipp 3
Nicht zu viel gießen
Gerade Anfänger neigen dazu den Pflanzen zu viel Gutes tun zu wollen. Am besten wächst die Rübe, wenn du wenig, aber dafür gleichmäßig wässerst.
Tipp 4
Hügel die Erde ein wenig auf
Dort, wo bereits die Karottenpflanze wächst und sich ein Setzling gebildet hat, kannst du wunderbar ein wenig Erde um den Stil aufhügeln. So verhinderst du effektiv, dass sich ein grüner Kopf bei den Möhren bildet.
Tipp 5
Die richtige Sorte macht ein Unterschied
Es gibt Frühling-, Herbst- und auch Winter-Möhren! Also achte bei der Wahl darauf, dass du die richtige Jahreszeiten-Sorte nimmst. Wenn du das beachtest, dann steht deiner Ernte eigentlich nichts mehr groß im Wege. Nun heißt es nur noch ein wenig Geduld beweisen.
